17 februari, 2018

Hockey Training

Ein wichtiger Bestandteil jeder Sportart sind natürlich Trainings. Ganz gleich, ob ein Profi oder ein Amateur – nur mit Training lässt sich die Leistung eines Sportlers steigern. Im Folgenden erfahren Sie ein bisschen mehr über meine Trainings als Profi-Spieler.

Strukturiertes Training

Als ich noch keinen Trainer hatte, wurde fast jeden Tag brutal trainiert. Ob Laufen und Widerstandstraining oder Kraftübungen und Sprints – ich habe es natürlich maßlos übertrieben. Zum Glück wurde ich dabei nicht verletzt, denn ich habe oft Schmerzen verspürt. Zwar habe ich dadurch an Kraft und Agilität gewonnen, jedoch war ich oft müde und schlapp.

Nach einiger Zeit traf ich aber meinen heutigen Trainer, der mein Training strukturiert hat. Bis zu meiner Verletzung habe ich deutlich weniger trainiert, jedoch war jede Einheit intensiver und vor allem ganz spezifisch gestaltet. So konnte ich trotz des kleineren Umfangs an fitter werden, und zwar ohne Verletzungen und außerdem fühlte ich mich nie mehr müde, also konnte ich beim Training wirklich alles geben.

Außerhalb oder innerhalb der Saison

Natürlich kann aber auch ein Spitzensportler nicht das gesamte Jahr hindurch trainieren. Deswegen werden die Trainings an die jeweilige Saison angepasst. Sobald alle Spiele beendet sind, gibt es zuerst ein paar Wochen von ganz leichten Einheiten, wobei die Regeneration im Vordergrund steht. Erst nach danach wird es ernster trainiert, denn die Zeit außerhalb der Saison ist dem Kraft- und Schnelligkeitsaufbau gewidmet.

Es wird aber nicht die ganze Zeit nur trainiert. Neben Trainings besuche ich auch einen Sportpsychologen, der mich mental auf die Spielsaison vorbereitet. Außerdem bin ich schon ein Stammgast bei unseren Physiotherapeuten, der dafür sorgt, dass mein Körper auch nach harten Trainings für weitere Herausforderungen bereit ist.

Innerhalb der Saison ist es erwünscht, dass ich schon 100 % bereit für Spiele bin. Wenn alles gut läuft, dann ist die Zeit innerhalb der Saison dem letzten Schliff gewidmet. Zu dieser Zeit kann man nur noch wenig verändern, was außerhalb der Saison gemacht wurde, wurde gemacht.

Trainings

Eishockey gehört unumstritten zu dem schnellsten Mannschaftssport in der Welt. Durchschnittlich erreichen Top-Athleten beim Spielen Geschwindigkeiten von mehr als 48 km/h. Beim Spielen geht es aber nicht nur um Schnelligkeit, man muss auch auf plötzliche Beschleunigung und Richtungsänderungen bereit sein. Wenn ich schlecht trainiert habe, gibt es keine Chance, um mit anderen Spitzensportlern Schritt zu halten.

Ein wichtiger Bestandteil jedes Trainings ist aber die Ernährung. Leider kommt bei mir Fast Food nicht in Frage, denn ich muss schon hochwertige Nahrung zu sich nehmen, um volle Leistung zu bringen. Obwohl Trainingseinheiten oft sehr schwierig sind, genieße ich jede einzelne davon, denn ich weiß, ich kann mich nur durch gutes Training verbessern.

Ein Tipp: Wenn Sie kein Top-Athlet sind, sollten Sie den Sport lieber völlig genießen und sich nicht dabei völlig verausgaben. Nur indem Ihnen Sport Spaß und Freude macht, können Sie weiter machen. Sobald Ihnen der Sport zu einer Qual wird, werden Sie auch keine Lust auf Trainings haben.