3 december, 2017

Meine Hockey-Karriere

So wie fast jede Karriere in Sport war auch meinevoller Höhen und Tiefen. Aber trotzdem ist es mir mit viel Arbeit gelungen, in meinem Team zu bleiben. Obwohl ich mich mit den Jungs aus meinem Team ganz gut verstehe, möchte ich natürlich irgendwann für die Löwen Frankfurt spielen. Aber der Weg dahin ist noch sehr lang und steil, aber ich bin fest davon überzeugt, dass ich es schaffen werde.

Anfang

Aller Anfang ist schwer, und meiner hat mich besonders hart getroffen. Zuerst müssen Sie etwas verstehen – meine Familie hat sich für zahlreiche Dinge interessiert, Sport war aber nie darunter. Daher war ich immer der füllige Junge, der nicht gerade ein Sportbegeisterter war. Trotzdem waren aber kanadische Hockeyspiele im Fernseher meine Lieblingsbeschäftigung.

Als ich 10 war, unternahm meine Familie einen Winterausflug zu einem See in der Nähe. Da sich auf dem See eine dicke Schicht Eis befand, versuchte ich eiszulaufen. Und war dabei durchaus erfolgreich. Ok, die ersten paar Male habe ich überwiegend auf dem Boden verbracht, mit der Zeit wurde ich aber ganz gut. Oft habe ich mit beim Eislaufen vorgestellt, ich wäre ein richtiger Hockey-Spieler, also groß und stark – wie die Spieler, die ich fast jeden Tag im Fernsehen sah.

Feldhockey

Da sich in meiner Umgebung keine Eishalle befindet, begann ich zuerst Feldhockey zu spielen. Im Gegensatz zu Eishockey findet Feldhockey auf einem Feld statt, also ist die Sportart nicht von Wetter abhängig. Im Lauf der Jahre wurde ich zum Mitglied des sportlichen Vereins, der zum Glück auch über eine kleine Eishalle verfügte. So musste ich nicht auf den Winter warten, um Eislaufen zu lernen, sondern konnte ich es fast das ganze Jahr durch tun.

Bis ich 15 wurde, war Eishockey für mich nur ein Hobby, jedoch entwickelte es sich bald zu einer wahren Leidenschaft. Langsam begann ich jeden Tag zu trainieren und habe mich recht bemüht, um sich eine Stelle im Team zu verdienen, was mir aus gelungen ist. Die Trainings waren echt hart, aber ich merkte bald, wie sich mein Körper verändert hatte. Ich wurde nicht nur schlanker und fitter. Auch wurde mein Körper agiler, beweglicher und vor allem schnell, was mir den Weg zu einem Profi ebnete.

Krisenjahre

Eines Tages verspürte ich jedoch einen ganz schlimmen Schmerz in meinem Knie. Und es war nicht der Schmerz nach einem harten Training, mit dem ich schon gut befreundet war. Es war derart von Schmerz, von dem sich jeder Sportler fürchtet. Sofort besuchte ich meinen Arzt, jedoch hat er noch immer keine eindeutige Diagnose gefunden. Leider musste ich die meisten Trainings einstellen, also verliere ich dadurch von Tag zu Tag an meiner Kraft und Fitness.

Hoffentlich werde ich schnell gesund, denn es nervt total, dass ich nicht trainieren kann. Mein ultimatives Ziel ist, ein Mitglied von den Frankfurter Löwen zu werden. Leider hat mich aber die Verletzung für eine Weile fast außer Betrieb gesetzt. Aber etwas ist sicher – ich werde nicht aufgeben, denn ich träume schon seit einigen Jahren davon, für die Frankfurter Löwen zu spielen.